Musiktherapie für pflegebedürftige Menschen und Wachkomapatienten

Unabhängig von Musikalität, Begabung, Vorlieben, Können und bisherigen Erfahrun-
gen werden in der Musiktherapie ganz individuell Prozesse der Selbstreflexion,
Aktivierung und Entwicklung angeregt.
Auch wenn körperliche und geistige Fähigkeiten im Alter, durch Krankheit oder
nach einem Unfall eingeschränkt sind, so bleibt doch das „Musikgedächtnis“ eines
Menschen erhalten.


Musiktherapie kann hier:
• Aktivierung und Mobilisierung sein
• bei der Verarbeitung seelischer Konflikte helfen
• den emotionalen Ausdruck unterstützen
• Beschwerden lindern
• zu nonverbalen Kommunikationsprozessen anregen


„Musiktherapie kann in Pflegeeinrichtungen, zu Hause oder im Musiktherapiestudio
stattfinden und wird als Einzel- bzw. Gruppentherapie angeboten.“


Vor dem lebensbiographischen Hintergrund der Patienten entwickle ich ganz indivi-
duelle Therapien, in denen sich Aktives und Rezeptives abwechselt.
Therapeutisches Singen und Musizieren auf Orff-Instrumenten sind dabei wesentli-
che Bestandteile der Therapie.


Musiktherapie ist gerade für:
• schwer- und schwerstpflegebedürfige Menschen
• demenzerkrankte Menschen
• Wachkomapatienten

Veröffentlicht am  2018-09-09